Case Study · Heimtier
Für eine BARF-Marke haben wir die Social-Media-Ads aufgesetzt und betreut. Aus 50.000 Euro Mediabudget wurden über 1 Million Euro Umsatz. Worauf wir dafür zuerst geschaut haben – Kaufargument, gebündeltes Budget und Creator-Material mit Nutzungsrechten – liest du weiter unten.
Den Namen der Marke nennen wir auf dieser Seite aus Wettbewerbsgründen nicht. Die beiden Zahlen oben stammen aus der Zusammenarbeit. Der Screenshot weiter unten ist ein Zwischenstand aus der Laufzeit, nicht das Endergebnis – die vollständigen Werbekonten, Auswertungen und den zugehörigen Zeitraum zeigen wir dir im persönlichen Gespräch. Weitere Kennzahlen leiten wir hier bewusst nicht daraus ab.

Futter ist eine Wiederkauf-Kategorie: Wer einmal wechselt, bleibt oft lange – und genau deshalb ist der erste Kauf hart erkämpft. Der Markt ist voll, die Versprechen ähneln sich, und in Werbekonten, die wir übernehmen, sehen wir fast immer dieselben drei Muster: alles auf den Erstkauf optimiert, Creator als reiner Reichweiten-Einkauf ohne Nutzungsrechte, und ein zu kleines Budget, das auf zu viele Kampagnen verteilt ist.
Du liest hier die Methode, nach der wir eine Kampagne für eine Futtermarke aufsetzen – kein Protokoll aus dem Konto eines einzelnen Kunden. Wir machen das seit 2018, seit 2019 als SKYLL GmbH, in der Heimtier-Nische unter anderem für die Finnern GmbH & Co. KG mit den Marken RINTI und Miamor.
Am Anfang steht bei uns kein Creative, sondern die Frage, warum ein Hundehalter das Futter wechseln sollte, das heute im Napf landet – und warum ausgerechnet zu dieser Marke. Erst wenn diese beiden Antworten stehen, wird Budget bewegt. Und dann gebündelt statt gestreut.

Drei Dinge entscheiden aus unserer Sicht darüber, ob ein Werbekonto in dieser Kategorie trägt.
Bei Futter führt der ROAS auf den ersten Kauf in die Irre, weil ein Futterkunde regelmäßig nachbestellt. Die entscheidende Zahl ist für uns die Wiederkaufrate nach 90 Tagen. Kampagnen, Zielgruppen und Angebote richten wir danach aus – nicht auf den schnellsten Erstkauf.
Unter rund 3.000 Euro Mediabudget im Monat sammelt die Plattform zu wenige Daten, um sinnvoll zu optimieren. Wer diesen Betrag dann noch auf mehrere Kampagnen aufteilt, hat überall zu wenig. Wir ziehen das Budget deshalb zuerst zusammen, bevor wir überhaupt breiter aufstellen.
Ein Creator-Video, das nur einmal im Kanal des Creators läuft, ist Reichweite auf Zeit. Mit Nutzungsrechten wird daraus Werbematerial, das du schalten, testen und gegen andere Motive antreten lassen kannst. Diesen Punkt klären wir vor dem Dreh, nicht danach.
Der Mechanismus hängt nicht an BARF. Übertragbar sind drei Punkte, die wir in jedem Futter-Account zuerst prüfen.
Warum sollte jemand das Futter überhaupt wechseln – und warum ausgerechnet zu dir? Ohne diese beiden Antworten trägt kalter Traffic nicht, egal wie gut die Anzeige gemacht ist.
Ein Rabatt ist kein Grund, das Futter zu wechseln – ein Probierpaket, eine Umstellungshilfe oder eine Garantie schon. Wer den Einstieg über den Preis baut, zieht genau die Kunden an, die beim nächsten Angebot weiterziehen. In einer Kategorie, die vom Nachkauf lebt, ist das teuer.
Ein Ergebnis wie dieses zeigt, wie hoch die Nachfrage sein kann, wenn Argument und Angebot zusammenpassen. Über die Wirtschaftlichkeit entscheidet aber, was danach passiert: der zweite Kauf, das Verhältnis von Neukunden zu Retargeting und die Frage, ob der Kanal auch ohne Anlass trägt. Deshalb steht bei uns ein gutes Ergebnis nicht am Ende einer Zusammenarbeit, sondern am Anfang der eigentlichen Arbeit.
Aus derselben Nische, aber über Creator statt über das Werbekonto: sechs Creator, drei Monate, über 250.000 Euro Neukundenumsatz

Wir sehen uns dein Werbekonto an und sagen dir zuerst, ob Angebot und Kaufargument tragen – bevor über Budget gesprochen wird. Wenn du vorher noch stöbern willst: so arbeiten wir für Heimtiermarken und hier steht, warum bei Tierfutter die Wiederkaufrate zählt.
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