Case Study · Heimtier

BARF-Marke: aus 50.000 Euro Mediabudget über 1 Million Euro Umsatz

Für eine BARF-Marke haben wir die Social-Media-Ads aufgesetzt und betreut. Aus 50.000 Euro Mediabudget wurden über 1 Million Euro Umsatz. Worauf wir dafür zuerst geschaut haben – Kaufargument, gebündeltes Budget und Creator-Material mit Nutzungsrechten – liest du weiter unten.

50.000 €eingesetztes Mediabudget
1 Mio. €+erzielter Umsatz

Den Namen der Marke nennen wir auf dieser Seite aus Wettbewerbsgründen nicht. Die beiden Zahlen oben stammen aus der Zusammenarbeit. Der Screenshot weiter unten ist ein Zwischenstand aus der Laufzeit, nicht das Endergebnis – die vollständigen Werbekonten, Auswertungen und den zugehörigen Zeitraum zeigen wir dir im persönlichen Gespräch. Weitere Kennzahlen leiten wir hier bewusst nicht daraus ab.

Grafik: aus 50.000 Euro Mediabudget einer BARF-Marke wurde über 1 Million Euro Umsatz
50.000 Euro Mediabudget, über 1 Million Euro Umsatz. Gesteuert haben wir dabei nicht auf den ersten Sack Futter, sondern auf den Nachkauf.

Die Ausgangslage

Futter ist eine Wiederkauf-Kategorie: Wer einmal wechselt, bleibt oft lange – und genau deshalb ist der erste Kauf hart erkämpft. Der Markt ist voll, die Versprechen ähneln sich, und in Werbekonten, die wir übernehmen, sehen wir fast immer dieselben drei Muster: alles auf den Erstkauf optimiert, Creator als reiner Reichweiten-Einkauf ohne Nutzungsrechte, und ein zu kleines Budget, das auf zu viele Kampagnen verteilt ist.

So setzen wir eine Futter-Kampagne auf

Du liest hier die Methode, nach der wir eine Kampagne für eine Futtermarke aufsetzen – kein Protokoll aus dem Konto eines einzelnen Kunden. Wir machen das seit 2018, seit 2019 als SKYLL GmbH, in der Heimtier-Nische unter anderem für die Finnern GmbH & Co. KG mit den Marken RINTI und Miamor.

Am Anfang steht bei uns kein Creative, sondern die Frage, warum ein Hundehalter das Futter wechseln sollte, das heute im Napf landet – und warum ausgerechnet zu dieser Marke. Erst wenn diese beiden Antworten stehen, wird Budget bewegt. Und dann gebündelt statt gestreut.

Grafik: vier Schritte einer Futter-Kampagne – Aufmerksamkeit, Vertrauen, Erstkauf, Nachkauf
So bauen wir eine Futter-Kampagne auf: Aufmerksamkeit, Vertrauen, Erstkauf – und der Nachkauf, an dem sich entscheidet, ob die ersten drei sich gelohnt haben.

Worauf wir bei Futter zuerst schauen

Drei Dinge entscheiden aus unserer Sicht darüber, ob ein Werbekonto in dieser Kategorie trägt.

Die Wiederkaufrate schlägt den Erstkauf-ROAS

Bei Futter führt der ROAS auf den ersten Kauf in die Irre, weil ein Futterkunde regelmäßig nachbestellt. Die entscheidende Zahl ist für uns die Wiederkaufrate nach 90 Tagen. Kampagnen, Zielgruppen und Angebote richten wir danach aus – nicht auf den schnellsten Erstkauf.

Budget bündeln statt verteilen

Unter rund 3.000 Euro Mediabudget im Monat sammelt die Plattform zu wenige Daten, um sinnvoll zu optimieren. Wer diesen Betrag dann noch auf mehrere Kampagnen aufteilt, hat überall zu wenig. Wir ziehen das Budget deshalb zuerst zusammen, bevor wir überhaupt breiter aufstellen.

Creator mit Nutzungsrechten statt Reichweite auf Zeit

Ein Creator-Video, das nur einmal im Kanal des Creators läuft, ist Reichweite auf Zeit. Mit Nutzungsrechten wird daraus Werbematerial, das du schalten, testen und gegen andere Motive antreten lassen kannst. Diesen Punkt klären wir vor dem Dreh, nicht danach.

Was sich auf andere Futtermarken übertragen lässt

Der Mechanismus hängt nicht an BARF. Übertragbar sind drei Punkte, die wir in jedem Futter-Account zuerst prüfen.

Das Kaufargument steht vor dem Creative

Warum sollte jemand das Futter überhaupt wechseln – und warum ausgerechnet zu dir? Ohne diese beiden Antworten trägt kalter Traffic nicht, egal wie gut die Anzeige gemacht ist.

Der Einstieg nimmt Risiko, er senkt nicht den Preis

Ein Rabatt ist kein Grund, das Futter zu wechseln – ein Probierpaket, eine Umstellungshilfe oder eine Garantie schon. Wer den Einstieg über den Preis baut, zieht genau die Kunden an, die beim nächsten Angebot weiterziehen. In einer Kategorie, die vom Nachkauf lebt, ist das teuer.

Ein starkes Ergebnis ist eine Messung, keine Strategie

Ein Ergebnis wie dieses zeigt, wie hoch die Nachfrage sein kann, wenn Argument und Angebot zusammenpassen. Über die Wirtschaftlichkeit entscheidet aber, was danach passiert: der zweite Kauf, das Verhältnis von Neukunden zu Retargeting und die Frage, ob der Kanal auch ohne Anlass trägt. Deshalb steht bei uns ein gutes Ergebnis nicht am Ende einer Zusammenarbeit, sondern am Anfang der eigentlichen Arbeit.

Aus derselben Nische, aber über Creator statt über das Werbekonto: sechs Creator, drei Monate, über 250.000 Euro Neukundenumsatz

Screenshot aus dem Werbekonto der BARF-Marke als Beleg für das Kampagnenergebnis
Blick in das Werbekonto der Marke. Momentaufnahme während der Laufzeit – die Kampagne lief danach weiter, der Wert im Screenshot ist also nicht das Endergebnis.

Du willst wissen, ob das bei deiner Futtermarke trägt?

Wir sehen uns dein Werbekonto an und sagen dir zuerst, ob Angebot und Kaufargument tragen – bevor über Budget gesprochen wird. Wenn du vorher noch stöbern willst: so arbeiten wir für Heimtiermarken und hier steht, warum bei Tierfutter die Wiederkaufrate zählt.

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