Petfluencer finden: Wie Marken die richtigen Tier-Creator auswählen

Die meisten Marken suchen Petfluencer falsch herum. Sie sortieren nach Followerzahl und wundern sich, warum eine Kooperation mit 200.000 Followern weniger verkauft hat als der Beitrag eines Accounts mit 8.000.

Von Luca Bräunling · SKYLL GmbH
Petfluencer finden: Wie Marken die richtigen Tier-Creator auswählen

Der Grund ist einfach: Reichweite sagt, wie viele Menschen einen Beitrag sehen können. Sie sagt nichts darüber, ob diese Menschen ein Tier haben, ob sie dem Creator glauben und ob sie zu deiner Preisklasse passen.

Dieser Artikel beschreibt, wonach wir tatsächlich auswählen – und was wir prüfen, bevor wir einer Marke einen Creator vorschlagen.

Den kompletten Marktüberblick – von Marktzahlen über Kampagnenformate bis zum Werberecht – findest du in unserem Petfluencer Marketing Guide.

Reichweite ist das schwächste Auswahlkriterium

Reichweite zeigt nur, wie viele Menschen einen Beitrag sehen können – nicht, ob diese Menschen ein Tier haben, ob sie dem Creator glauben und ob sie zur Preisklasse der Marke passen. Wer Petfluencer nach Followerzahl sortiert, wählt deshalb oft Accounts aus, deren Publikum das beworbene Produkt gar nicht braucht.

Ein Hundeaccount mit 200.000 Followern hat in aller Regel eine gemischte Zuschauerschaft: Menschen, die süße Tiere mögen. Ein Account mit 8.000 Followern, der ausschließlich über Ernährung bei Futtermittelallergien schreibt, hat eine Zuschauerschaft mit einem Problem – und dein Produkt ist möglicherweise die Lösung.

Der zweite Account verkauft mehr, obwohl er ein Fünfundzwanzigstel der Reichweite hat. Das ist kein Einzelfall, sondern die Regel bei Produkten, die eine Kaufentscheidung erfordern.

Die Frage lautet nicht: Wie viele Menschen erreicht dieser Creator? Sondern: Wie viele Menschen erreicht er, die mein Produkt kaufen würden?

VOR DEN KONDITIONENVier Dinge, die eine echte Community zeigenKommentare aus SätzenFragen, Erfahrungsberichte, Widerspruch statt Emoji-Wand.Der Creator antwortetDie Beziehung zur Zuschauerschaft ist das, wofür du zahlst.Speichern und TeilenSetz beides ins Verhältnis zu den Likes — Likes sind billig.Wiederkehrende NamenDieselben Menschen unter mehreren Beiträgen.Followerzahlen lassen sich kaufen, dieses Verhalten nicht.VOR DEN KONDITIONENVier Dinge, die eine echte CommunityzeigenKommentare aus SätzenFragen, Erfahrungsberichte, Widerspruch stattEmoji-Wand.Der Creator antwortetDie Beziehung zur Zuschauerschaft ist das, wofürdu zahlst.Speichern und TeilenSetz beides ins Verhältnis zu den Likes — Likessind billig.Wiederkehrende NamenDieselben Menschen unter mehreren Beiträgen.Followerzahlen lassen sich kaufen, dieses Verhalten nicht.

Woran man eine echte Community erkennt

Grafik: vier Signale einer echten Community – Kommentare aus Sätzen, der Creator antwortet, Speichern und Teilen, wiederkehrende Gesichter
Diese vier Dinge sehen wir uns an, bevor über Konditionen gesprochen wird.

Eine echte Community erkennt man an ausformulierten Kommentaren mit Fragen und Erfahrungsberichten, an einem Creator, der darauf antwortet, an Beiträgen, die gespeichert und weitergeleitet werden, und an wiederkehrenden Namen unter mehreren Beiträgen. Followerzahlen lassen sich kaufen, dieses Verhalten nicht – es entsteht erst über einen längeren Zeitraum.

Followerzahlen kann man kaufen. Eine Community nicht. Vier Dinge, die wir uns ansehen, bevor wir überhaupt über Konditionen sprechen:

Kommentare, die aus Sätzen bestehen

Unter einem Beitrag mit echter Community stehen Fragen, Erfahrungsberichte und Widerspruch. Unter einem gekauften stehen Emojis, „Schön!“ und Account-Verlinkungen. Lies zwanzig Kommentare unter drei verschiedenen Beiträgen – du merkst den Unterschied in zwei Minuten.

Antwortet der Creator?

Ein Creator, der auf Fragen antwortet, hat eine Beziehung zu seiner Zuschauerschaft. Genau diese Beziehung ist das, wofür du bezahlst. Antwortet er nie, kaufst du Werbefläche – dann kannst du das Geld auch direkt in Anzeigen stecken.

Verhältnis von Speichern und Teilen zu Likes

Likes sind billig. Ein Beitrag, den Menschen speichern oder weiterleiten, hat sie tatsächlich interessiert. Frag den Creator nach diesen Werten aus seiner Statistik – wer sie nicht zeigen will, hat meist einen Grund.

Wiederkehrende Gesichter

Tauchen unter mehreren Beiträgen dieselben Namen auf, gibt es einen Kern von Menschen, die regelmäßig da sind. Das ist der wertvollste Teil jeder Community und der Teil, der Empfehlungen tatsächlich folgt.

Gekaufte Reichweite erkennen

Gekaufte Reichweite zeigt sich in sprunghaftem Wachstum statt stetigem Anstieg, in Followern aus Ländern ohne Bezug zum Inhalt, in einer auffällig niedrigen Interaktionsrate, in Kommentaren in fremden Sprachen und in nahezu gleichbleibenden Likezahlen. Ein einzelnes Signal beweist nichts, mehrere Auffälligkeiten zusammen sind eindeutig.

Es gibt Werkzeuge dafür, aber die auffälligsten Muster sieht man von Hand:

  • Sprunghaftes Wachstum statt stetigem Anstieg – gekaufte Pakete.
  • Viele Follower aus Ländern ohne Bezug zum Inhalt – gekaufte Reichweite.
  • Interaktionsrate weit unter einem Prozent bei mittlerer Größe – tote Follower.
  • Kommentare in anderen Sprachen als der Inhalt – Kommentar-Dienste.
  • Fast identische Likezahlen unter allen Beiträgen – automatisierte Interaktion.

Ein einzelnes Signal ist kein Beweis – jeder Account hat mal einen viralen Ausreißer. Drei davon zusammen sind eindeutig.

Passt der Creator zur Marke? Drei Prüfungen

Ob ein Creator zur Marke passt, entscheidet sich daran, ob er überhaupt das Tier hält, für das dein Produkt gemacht ist, ob seine Empfehlung nach den bisherigen Werbekooperationen noch glaubwürdig wirkt und ob sein Ton zur gewünschten Wirkung der Marke passt. Stimmen nur die Zahlen, trägt die Kooperation nicht.

1. Die Tierprüfung

Klingt banal, wird ständig übersehen: Hat der Creator überhaupt das Tier, für das dein Produkt gemacht ist? Ein Katzenaccount ist für Hundefutter wertlos, auch wenn die Zahlen stimmen. Und bei Spezialprodukten geht es weiter – Welpe oder Senior, Allergiker oder Normalfutter, kleine oder große Rasse.

2. Die Glaubwürdigkeitsprüfung

Hat der Creator im letzten halben Jahr drei konkurrierende Futtermarken beworben? Dann glaubt seiner Empfehlung niemand mehr, auch nicht bei deiner. Schau die letzten zwanzig bis dreißig Beiträge durch und zähl die Werbekooperationen. Ein Verhältnis von einer Kooperation auf fünf bis sieben normale Beiträge ist gesund.

3. Die Tonprüfung

Passt die Art, wie dieser Mensch spricht, zu deiner Marke? Ein Creator mit derbem Humor kann großartig funktionieren – aber nicht für eine Marke, die tierärztliche Seriosität ausstrahlen will. Und umgekehrt.

Wer in der deutschen Petfluencer-Szene ausgezeichnet wurde

Bei den German Petfluencer Awards 2025 wurden deutschsprachige Tier-Creator in Kategorien wie Petfluencer des Jahres, Video Creator, Newcomer und Purpose Award ausgezeichnet. Für Marken ist diese Übersicht nützlicher als ein Follower-Ranking: Sie zeigt Kanäle, die in der Branche ausgezeichnet wurden, nicht nur solche mit großer Reichweite.

Preisträger der German Petfluencer Awards 2025
KategorieTierWorum es auf dem Kanal geht
Petfluencer des Jahres (Hund)PudelHumor und Storytelling auf Instagram und TikTok
Petfluencer des Jahres (Katze)KatzeKatzen-Comedy mit emotionaler Tiefe, aus Wien
Video CreatorKatzeZwei Katzen-Charaktere, Doppelperspektiv-Videos
Video CreatorPudelPersönliche Entwicklung über Hundetraining
Newcomer (Katze)KatzeFundkater aus Hamburg, Alltagsmomente
Newcomer (Hund)HundReisen mit sechs Hunden
Purpose AwardGalgoAufklärung über spanische Galgos
Purpose AwardKatzeKatzen mit Handicap
Publikumspreis (Hund)HundFamilie und Tierschutz

Bewusst ohne Followerzahlen: Der Punkt an dieser Tabelle ist nicht, dass diese Creator groß sind, sondern dass sie von der Branche ausgezeichnet wurden. Die meisten von ihnen liegen im Micro- bis Mid-Tier-Bereich – und genau deshalb sind sie für Futtermarken realistisch buchbar.

Eine Information, die du vor einer Buchung kennen solltest: Die Awards werden von der Futtermarke animonda gemeinsam mit Agria präsentiert, die Preisträger stehen also erkennbar im Umfeld dieses Sponsors – frag bestehende Exklusivitäten deshalb vor der Anfrage ab.

Quellen: PETBOOK, „Petfluencer des Jahres 2025“; Presseportal-Meldung vom 26. Oktober 2025.

Woran du erkennst, dass ein Kanal für deine Marke zum Risiko wird

Ein Kanal wird für deine Marke zum Risiko, wenn er Rassen oder Haltungsformen unkritisch zeigt, die als Qualzucht in der Kritik stehen. Die Welttierschutzgesellschaft fand bei 35 von 50 geprüften Petfluencer-Profilen problematische Inhalte. Wer dort bucht, wird mit dieser Debatte in Verbindung gebracht – unabhängig von der Reichweite des Accounts.

Die Welttierschutzgesellschaft hat in ihrem Petfluencer-Check 50 der reichweitenstärksten deutschsprachigen Profile untersucht. Bei 35 von 50 fand sie problematische Inhalte, bei 30 davon die unkritische Darstellung von potenziellen Qualzuchten. Namen nennt die Organisation dabei nicht – und wir nennen hier ebenfalls keine. Es geht um Auswahlkriterien, nicht darum, einzelne Creator an den Pranger zu stellen.

Der Deutsche Tierschutzbund hat dazu eine Petfluencer-Guideline veröffentlicht. Zu den Kernpunkten gehören unter anderem: keine Verkleidung, keine Vermenschlichung und kein unkommentierter Content mit Defektzuchten. Wenn du einen Kanal prüfst, hast du damit eine Checkliste, die nicht von dir selbst stammt – das hilft auch intern, eine Absage zu begründen.

Was das praktisch heißt: Ein Kanal mit hoher Reichweite kann trotzdem der falsche sein, wenn die gezeigte Rasse unter Kritik steht. Bei Hunden betrifft das vor allem brachycephale Rassen, Zwergwuchs und den Merle-Faktor, bei Katzen Scottish Fold und Nacktkatzen. Eine Futtermarke, die dort bucht, wird mit dieser Debatte in Verbindung gebracht – in den Kommentaren unter dem Beitrag genauso wie in der Presse.

Der zweite Prüfpunkt ist die Interaktionsrate statt der Followerzahl. Es gibt Accounts mit über einer Million Follower und einer Interaktionsrate unter 0,2 Prozent. Das ist für sich genommen kein Beweis für gekaufte Reichweite, aber es ist der Punkt, an dem du vor einer Buchung genauer hinschaust – und dir ansiehst, wer dort tatsächlich mitliest.

Die Erstansprache

Eine gute Erstansprache zeigt, dass die Marke den Kanal wirklich kennt, benennt Format, ungefähren Zeitraum und Produktbezug konkret und sagt früh, ob es eine bezahlte Kooperation ist oder Produkte gegen Beitrag. Persönlich geschriebene Anfragen werden deutlich häufiger beantwortet als kopierte Nachrichten im Massenversand.

Die meisten Anfragen an Creator werden nicht beantwortet, weil sie aussehen wie alle anderen. Was hilft:

  • Zeig, dass du den Kanal kennst. Ein Satz zu einem konkreten Beitrag schlägt jede Standardmail.
  • Sag konkret, was du willst. Format, ungefährer Zeitraum, Produktbezug. Wer „eine Zusammenarbeit“ anbietet, ohne zu sagen was, bekommt keine Antwort.
  • Nenn den Rahmen früh. Nicht den genauen Betrag, aber ob es eine bezahlte Kooperation ist oder Produkte gegen Beitrag.
  • Kein Massenversand. Zwanzig gut geschriebene Anfragen bringen mehr als zweihundert kopierte.
VOR DER ZUSAGEFünf Punkte, die vorher geklärt gehören1LeistungsumfangAnzahl, Format, Plattform, Zeitraum. „Ein Reel“ ist keine Angabe.2NutzungsrechteEigener Kanal, Shop, Anzeige? Wie lange? Wird separat vergütet.3Freigabe vor VeröffentlichungSiehst du den Beitrag vorher, und wie viele Schleifen?4WerbekennzeichnungSobald eine Gegenleistung fließt — im Zweifel prüfen lassen.5ExklusivitätWettbewerber im selben Zeitraum macht die Kooperation weniger wert.Offengelassene Punkte werden später unter schlechteren Bedingungen nachverhandelt.VOR DER ZUSAGEFünf Punkte, die vorher geklärt gehören1LeistungsumfangAnzahl, Format, Plattform, Zeitraum. „Ein Reel“ istkeine Angabe.2NutzungsrechteEigener Kanal, Shop, Anzeige? Wie lange? Wirdseparat vergütet.3Freigabe vor VeröffentlichungSiehst du den Beitrag vorher, und wie vieleSchleifen?4WerbekennzeichnungSobald eine Gegenleistung fließt — im Zweifelprüfen lassen.5ExklusivitätWettbewerber im selben Zeitraum macht dieKooperation weniger wert.Offengelassene Punkte werden später unter schlechteren Bedingungennachverhandelt.

Was vor der Zusage geklärt sein muss

Vor der Zusage gehören Leistungsumfang, Nutzungsrechte, Freigabe vor Veröffentlichung, Werbekennzeichnung und Exklusivität geklärt. Besonders die Nutzungsrechte entscheiden darüber, ob das Material später weiterverwendet werden darf; sie werden üblicherweise separat vergütet. Wer diese Punkte offenlässt, verhandelt sie später unter schlechteren Bedingungen nach.

Was genau wird geliefert? Anzahl der Beiträge, Format, Plattform, Veröffentlichungszeitraum. „Ein Reel“ kann alles zwischen fünfzehn Sekunden und zwei Minuten bedeuten.

Nutzungsrechte. Darfst du das Material weiterverwenden – auf deinem eigenen Kanal, im Shop, als Werbeanzeige? Für wie lange? Das ist in der Praxis der Punkt, an dem die meisten Verhandlungen hängen, und er wird üblicherweise separat vergütet. Wer ihn nicht vorher klärt, zahlt später nach.

Freigabe vor Veröffentlichung. Bekommst du den Beitrag vorher zu sehen? Wie viele Korrekturschleifen sind vereinbart?

Werbekennzeichnung. Sobald eine Gegenleistung fließt – Geld oder kostenlose Produkte – ist der Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Wie das im Einzelfall konkret auszusehen hat, gehört fachlich geprüft; im Zweifel rechtlich abklären lassen.

Exklusivität. Darf der Creator im selben Zeitraum für einen Wettbewerber werben? Wenn ja, ist deine Kooperation weniger wert.

Die häufigsten Fehler

Die häufigsten Fehler bei Petfluencer-Kooperationen sind: nach Reichweite auswählen, dem Creator jedes Wort vorschreiben, nur einmal zusammenarbeiten, das fertige Material danach ungenutzt liegen lassen und den Erfolg der Kooperation nicht messen. Jeder dieser Punkte kostet Wirkung, ohne dass das Budget dadurch kleiner wird.

  • Nach Reichweite auswählen. Der Fehler, der am Anfang dieses Artikels steht – und trotzdem der häufigste.
  • Zu viele Vorgaben machen. Wer Wort für Wort vorschreibt, was der Creator sagen soll, bekommt einen Werbespot. Genau das wollte die Community nicht sehen. Gib die Botschaft vor, nicht den Text.
  • Nur einmal zusammenarbeiten. Ein einzelner Beitrag wirkt wie Werbung. Drei Beiträge über ein halbes Jahr wirken wie eine echte Empfehlung.
  • Das Material liegen lassen. Sind die Nutzungsrechte geklärt, arbeitet ein gutes Creator-Video als Werbeanzeige oft monatelang weiter. Das ist meist der größere Teil des Werts.
  • Nicht messen. Ohne Rabattcode, eigenen Link oder mindestens einen Blick auf die Verkäufe im Kooperationszeitraum weißt du hinterher nicht, ob es etwas gebracht hat.

Häufige Fragen

Die häufigsten Fragen zur Auswahl von Petfluencern betreffen die nötige Größe eines Accounts, das Erkennen gekaufter Follower, den Umfang einer Kampagne, die Pflicht zur Werbekennzeichnung und den Umgang mit dem Material nach der Kooperation. Die kurzen Antworten dazu stehen direkt unter dieser Überschrift.

Wie viele Follower sollte ein Petfluencer mindestens haben?

Es gibt keine sinnvolle Untergrenze. Entscheidend ist, ob die Community zur Zielgruppe passt und ob sie dem Creator zuhört. Ein Account mit 5.000 engagierten Followern in einer klaren Nische kann für eine Spezialmarke wertvoller sein als einer mit 100.000 gemischten.

Woran erkenne ich gekaufte Follower?

An sprunghaftem Wachstum statt stetigem Anstieg, an einer Interaktionsrate weit unter einem Prozent, an Followern aus Ländern ohne Bezug zum Inhalt und an Kommentaren, die nur aus Emojis bestehen. Einzelne Auffälligkeiten sind normal – mehrere zusammen sind ein deutliches Signal.

Wie viele Petfluencer braucht eine Kampagne?

Weniger, als die meisten annehmen – aber unterschiedlichere. Drei Creator, die jeweils eine andere Zielgruppe ansprechen, liefern mehr Erkenntnisse als zehn Accounts aus demselben Umfeld. Die Zahl richtet sich nach Ziel und Budget, nicht nach einer Faustregel.

Muss eine Petfluencer-Kooperation als Werbung gekennzeichnet werden?

Ja. Sobald eine Gegenleistung fließt – Geld oder kostenlose Produkte – ist der Beitrag zu kennzeichnen. Die konkrete Ausgestaltung gehört im Einzelfall geprüft; im Zweifel empfiehlt sich eine rechtliche Abklärung.

Was passiert mit dem Material nach der Kooperation?

Das hängt von den vereinbarten Nutzungsrechten ab. Ohne ausdrückliche Vereinbarung darfst du den Beitrag in der Regel nicht weiterverwenden. Nutzungsrechte für Werbeanzeigen oder den eigenen Shop werden üblicherweise separat vergütet und sollten vor der Zusammenarbeit geklärt werden.

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